Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kunstwerk gerahmt.
Größe :
18x54in
Über das Werk
Im Jahr 1999, außer Atem, mit dem Bedürfnis, Abstand zu gewinnen und einen vergessenen inneren Frieden zu finden, begann ich eine letzte Gemäldeserie, die dem Spätherbst gewidmet war. Eine Hommage an eine fünfte Jahreszeit, in der die Natur ihren Charme verloren hat und der Schnee noch nicht alles in sein weißes Gewand gehüllt hat. Dieses erste Gemälde zeigt eine alltägliche, fast harmlose Szene am Rand einer Autobahn, wo ein rotes Auto hinter einem… Bagger bei Aushubarbeiten angehalten hat. Zwei majestätische Bäume, seit langer Zeit vereint, stehen allein inmitten eines Feldes. Die drei aufeinanderfolgenden Farben der Felder, die von Braun über Orange bis hin zu Gold reichen, verleihen dieser Herbstszene Tiefe und Wärme. Das kleine Dorf, das in der Ferne erscheint, ist Ste-Hélène, das Dorf, in dem mein Vater geboren wurde. Es ist eine Szene, die man nicht bemerkt, wenn man mit voller Geschwindigkeit vorbeifährt. Erst Straßenarbeiten zwingen uns, langsamer zu werden und zu beobachten.
Colin Chabot, ein aus einer Künstlerfamilie stammender Maler aus Quebec, arbeitet hauptsächlich mit Acryl auf Baumwollleinwand. Er verbindet Hyperrealismus und Klassizismus und lässt sich von den alten Meistern inspirieren, indem er jedes Bild aus mehreren neu arrangierten Aufnahmen rahmt und komponiert, die durch spektakuläre Himmel ergänzt werden. Seine Kunst zeugt auf poetische Weise von der Tragikomik des Alltags und der modernen Menschheit und teilt gleichzeitig eine tiefe Bewunderung für die raue Natur.