In einer Welt, in der Maß und Menschlichkeit sich verflüchtigen, thront das Kind der Überfülle — satt, laut und unberührt. Es schreit nach mehr, während die, die es tragen, sich verzehren.
Die Machtverhältnisse kippen ins Groteske: Das Unschuldige wird zur Karikatur, das Starke zum Diener.
Zwischen Hunger und Überfluss entsteht ein stilles Gleichgewicht aus Abhängigkeit und Absurdität – eine verzerrte Wiege der modernen Götter.