Ilir Osmani

Deutschland

Referenzen

  • Gruppenausstellung
  • In Galeriekurationen vorgestellt
Arbeiten beginnen dort, wo sich Zeit verdichtet und Wahrnehmung langsamer wird. Sie nehmen Spuren auf – Spuren von Bewegung, Erinnerung, Material und Resonanz. Stille, Transformation, Fragment und Schwelle existieren dabei nicht getrennt voneinander, sondern gleichzeitig. Daraus entstehen Räume, die sich dem Blick nicht unmittelbar erklären.
Im Zentrum meiner Arbeit steht die Frage nach Präsenz. Mich interessiert nicht die Darstellung des Menschen oder eines Motivs, sondern wie Präsenz entsteht, sich verdichtet und trotz Zeit, Material und Transformation bestehen bleibt. Figurative Momente erscheinen deshalb nicht als Erzählung oder Charakter, sondern als Zustände. Sie behaupten nichts, sie führen nicht – sie öffnen Wahrnehmung.
Schichtung bildet dabei keinen formalen Effekt, sondern einen Speicher von Zeit, Spur und Veränderung. Oberfläche wird zu einem Ort, an dem Vergangenes sichtbar bleibt, sich überlagert und zugleich wieder entzieht. Feuer, Asche, Fragment und Reduktion...
Ilir Osmani
Stand Figure II
24.020 $
Maler