Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Weitere Kunstwerke von Konstantin Danilov
Details zum Werk
- Technik : Acryl, Füller auf Papier
- Verarbeitung : Rahmung auf Anfrage
- Größe : 9,4x6,7in
Über das Werk
Die geschichtete, blau-türkisfarbene Struktur erinnert an Gletschermaterial, in dem die Zeit jede Spur bewahrt, so wie das menschliche Gedächtnis gelebte Erfahrung speichert. Das rostrote Fragment wirkt wie ein Eingriff – klein, aber dauerhaft in die tiefe Schicht eingebettet. Das Werk verbindet ein Naturmotiv mit der Idee des „Gedächtnisses der Materie“ und zeigt, wie jede Einwirkung Teil der inneren Geschichte von Materie und Geist wird.
Konstantin Danilov
Russland
Referenzen
- In Galeriekurationen vorgestellt
- Arbeitet auf Kommission
Konstantin Danilov (auch bekannt als Zmogk) ist ein in Moskau geborener Maler und Wandmaler, der in Athen lebt und arbeitet. Seine künstlerische Praxis entwickelte sich aus frühen Arbeiten im russischen Graffiti-Bereich der 1990er Jahre und verlagerte sich später hin zur Ateliermalerei, wo Farbe und Struktur zu primären Werkzeugen zur Erforschung innerer Zustände wurden, die durch gelebte Erfahrungen geprägt sind.
Seine Arbeiten konzentrieren sich auf Grenzbereiche: zwischen innerer und äußerer Erfahrung, Stabilität und Spannung, Anpassung und Verlust. Mithilfe geschichteter Farbfelder, halbabstrakter Landschaften und zurückhaltender figurativer Spuren untersucht er Momente fragilen Gleichgewichts, stillen Drucks und psychologischer Übergänge im Laufe der Zeit.
Ein wiederkehrendes Stilmittel in seiner Praxis ist der „aktive Perimeter“, bei dem die Ränder der Leinwand eher als emotionale Membran denn als neutraler Rahmen fungieren. Farbe wirkt nicht dekorativ, sondern als Träger von Druck, Erinnerung und langsamer Transformation und lädt so zu einem anhaltenden und aufmerksamen Dialog mit dem Betrachter ein.
Seine Arbeiten konzentrieren sich auf Grenzbereiche: zwischen innerer und äußerer Erfahrung, Stabilität und Spannung, Anpassung und Verlust. Mithilfe geschichteter Farbfelder, halbabstrakter Landschaften und zurückhaltender figurativer Spuren untersucht er Momente fragilen Gleichgewichts, stillen Drucks und psychologischer Übergänge im Laufe der Zeit.
Ein wiederkehrendes Stilmittel in seiner Praxis ist der „aktive Perimeter“, bei dem die Ränder der Leinwand eher als emotionale Membran denn als neutraler Rahmen fungieren. Farbe wirkt nicht dekorativ, sondern als Träger von Druck, Erinnerung und langsamer Transformation und lädt so zu einem anhaltenden und aufmerksamen Dialog mit dem Betrachter ein.