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Stumme Worte
Am Anfang dieser Serie steht die Erfindung unleserlicher Schriftzeichen und neuer kalligrafischer Instrumente, die speziell für das Schreiben dieser Symbole entwickelt wurden. Diese neuen Werkzeuge sind in ihrer Funktion bekannten Federn, Bleistiften und Filzstiften nachempfunden, wurden aber für das Schreiben mit Sand, Pigmenten oder Flüssigkeiten umgestaltet. Das Schreibritual reduziert sich auf wenige grundlegende Materialien und… Handlungen, die in einer Reihe von Experimenten mit Schwerkraft und der Geschwindigkeit der Gesten auf der Bildebene zusammenlaufen. Die Spuren dieses langen Prozesses bilden das Bild.
Jedes Werk ist nach dem verwendeten Hauptinstrument benannt. „Overton“ verweist auf das Konzept der Rahmung, da hier der Rahmen das wichtigste Werkzeug zur Materialanwendung und Bewegungssteuerung darstellt. So wird der Rahmen selbst zum Kunstwerk.
Overton 2 ist ein Werk, das zwischen 2024 und 2025 durch Schreiben mit Pigmenten, Sand, gemahlenem Marmor, Gesso, Medium, Wasser, Acrylfarbe, Lack, Tinte und Firnis entwickelt wurde.
Lucas Stolz (*1985 in Basel, Schweiz) versteht Kalligrafie als malerischen Akt. Schreiben als Entwicklungsprozess von Bildern, in dem sich Wörter auflösen, Zeichen als Spuren eines schreibenden Körpers, der zugleich malen könnte.
In seiner Arbeit erforscht er vier grundlegende Ebenen der Handschrift: die Erfindung und Transformation von Zeichen; das kontinuierliche Schreiben, das durch Wiederholung die Menschheit sichtbar macht; die Entwicklung von individuellen Schreibwerkzeugen, die den Strich formen; und die Analyse und Wiederverwendung von Materialien aus Schriftkulturen, was zu Experimenten mit Sand, Pigmenten und Holz führt.
Der Künstler entwickelt eigenwillige, fast trotzige Werkzeuge und Techniken. Sie erfordern körperliche Anstrengung, verzerren, zerhacken und vervielfachen den Strich – und verleihen ihm so Charakter. Dieser Prozess wirft die Frage nach der Urheberschaft auf: Wer schreibt hier – die Hand, das Werkzeug oder die Oberfläche?