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Diese Arbeiten sind ein kleiner Akt der Auflehnung gegen Maß und Regeln: Wenn Maschinen unseren Stil, unseren Strich schnell und präzise kopieren, was macht dann die Handlung des Menschen noch seine eigene? Was ist das nicht wiederholbare, das eigene am kreativen Prozess? In diesen Arbeiten werden durch das wiederholen von Handlungen eine Reihe von Unikaten geschaffen. Jedes Exemplar entsteht aus den selben Gesten, Symbolen und Arbeitsschritten.… Dabei wird sofort klar: keine Wiederholung ist gleich, jedes Stück ist anders als alle anderen, wenn ich 12 mal das gleiche mit denselben Werkzeugen und Materialien tue ist trotzdem jedes Ergebnis eigen. Kann es sein, dass genau das heute ein menschlicher Vorteil ist? Für diese Serie gehe ich davon aus und gebe mir Mühe dabei das andere, ineffiziente, eben das un-Regel-mässige noch zu forcieren.
Lucas Stolz (*1985 in Basel, Schweiz) versteht Kalligrafie als malerischen Akt. Schreiben als Entwicklungsprozess von Bildern, in dem sich Wörter auflösen, Zeichen als Spuren eines schreibenden Körpers, der zugleich malen könnte.
In seiner Arbeit erforscht er vier grundlegende Ebenen der Handschrift: die Erfindung und Transformation von Zeichen; das kontinuierliche Schreiben, das durch Wiederholung die Menschheit sichtbar macht; die Entwicklung von individuellen Schreibwerkzeugen, die den Strich formen; und die Analyse und Wiederverwendung von Materialien aus Schriftkulturen, was zu Experimenten mit Sand, Pigmenten und Holz führt.
Der Künstler entwickelt eigenwillige, fast trotzige Werkzeuge und Techniken. Sie erfordern körperliche Anstrengung, verzerren, zerhacken und vervielfachen den Strich – und verleihen ihm so Charakter. Dieser Prozess wirft die Frage nach der Urheberschaft auf: Wer schreibt hier – die Hand, das Werkzeug oder die Oberfläche?