Inspiriert von der Gewölbedecke des ersten Installationsorte, die 1:1 in einer HDF- und MDF-Holzfaserplatten-Konstruktion kopiert wurde und um 180° gedreht auf dem Boden zum Liegen kam, ergab sich die Form des Torsos eines Schiffes oder eines Giganten als Rippenstruktur. Dies greift die frühere Torso-Thematik in meiner Beton-Plastik auf und führt zu barocken Thematiken von MEMENTO MORI und VANITAS. Die monumentale Darstellung von Vergänglichkeit
Markus Schlee, geboren in München, ist ein multidisziplinärer Künstler, der in Installationen, Skulpturen und Malereien arbeitet. Schlee erforscht romantische Themen in unterschiedlichen Medien, wobei seine Arbeit mit Material und Raum interagiert, um dauerhafte Werke mit hohem konservatorischem Wert zu schaffen. In seiner vielseitigen Kunst ruft Schlee dynamische Emotionen hervor: von der Erkundung intimer Persönlichkeitsfacetten in abstrakten Porträts bis hin zur Verkörperung des Flüchtigen in realitätsnahen und doch komplexen Innenraumdarstellungen.