Gregor Seberg kenne ich als jemanden, der viel in sich trägt – Humor, Ernst, Wut, Wärme. Ich wollte all das in einem Bild sichtbar machen, ohne es zu erklären. Das Rotviolett bringt eine Spannung, die nicht laut ist, aber spürbar. Die Linien sind kantig, der Blick fragend. Für mich ist es ein Porträt mit offener Deutung – wie ein angehaltener Satz.