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Der Banyan-Baum ist in Indien häufig anzutreffen, wo er als Symbol für Fruchtbarkeit und langes Leben gilt. In hinduistischen Geschichten symbolisiert der Banyan-Baum den periodischen Tod und die Wiedergeburt des Universums, wenn sich alles Existierende in einem endlosen Meer auflöst. Daher wird der Banyan-Baum oft als heiliger Baum angesehen, unter dem Sadhus und Gläubige Zuflucht suchen und meditieren können.
Hier beherbergt der Banyan-Baum ein… muslimisches Grab und im hinteren Teil des Waldes lässt sich ein Hindutempel erahnen.
Die ganze Atmosphäre ist ruhig, friedlich, meditativ. Sehr indisch.
Ich habe diese Tuscheskizze nach einem Bild angefertigt, das mir in einem Kunstbuch aufgefallen ist.
Erhältlich im A3-Format mit weißem Passepartout und schwarzem Glasrahmen.
Geboren in Tokio und aufgewachsen in Japan und Vietnam, lebte ich später in Afrika, Großbritannien und zwanzig Jahre lang in Indien. Diese Orte waren keine Zwischenstationen auf einer Reise, sondern vorübergehende Heimat, die mich jeweils mit ihren eigenen Farben und Rhythmen prägten. Ich male, was mich geformt hat: eine Schleife des Ganges im Morgengrauen, das mineralische Licht Ladakhs, die isländische Wildnis, die Dämmerung der Basare Rajasthans, die meditative Atmosphäre indischer klassischer Musik. Manchmal verschmilzt die Realität mit der Fantasie – Zimmer in Goa mit Meerblick, rauschende Dschungel, humorvolle Porträts von Musikern, Rajas und Yogis. Mein Stil ist spontan und expressionistisch, geleitet von Intuition und geformt von Farbe, Emotion und Erinnerung. Ich male, um die fernen Welten zu ehren, die mich weiterhin bewohnen.
Sie können auch meine unter dem Pseudonym François-Xavier Croisy verfassten Indian Chronicles lesen: https://asialyst.com/fr/?s=Fran%C3%A7ois+Xavier+Croisy