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Wenn es schon schwerfällt, der „Maske des Agamemnon“ nicht begegnet zu sein, so ist es doch fast unmöglich, die des Tutanchamun nicht zu kennen. Ebenso verstörend und geheimnisvoll, verkörpert sie die ganze eindrucksvolle Schönheit der ägyptischen Zivilisation. Wie die Maske des Agamemnon faszinierte sie mich, und ich wollte ihr Relief nachbilden. Sie ist eine von fünf Gipsbasen, mit denen ich gemeinsam mit meinem Freund Antonio Bruscella, einem… abstrakten Maler, die Serie „Micro Hybrida“ erschaffe – moderne Werke, die nicht nur konzeptionell, sondern auch ganz konkret auf europäischer und mediterraner Kunst basieren. Abstrakt, ja, aber tief in unserer Kultur verwurzelt. Dies ist der Prototyp, der Ende März 2025 entstand und auf mehreren Veranstaltungen in Mailand mit Künstlerfreunden der Gruppen „Montmartre della Martesana“ und „Ponte dell’Arte“ sowie in der Basilikata ausgestellt wurde, unter anderem im Archäologischen Provinzmuseum von Potenza im Rahmen der Präsentationsausstellung des Hybrida-Projekts Ende Dezember 2025.
Ich wurde 1954 in Italien geboren. In den 1970er Jahren arbeitete ich in Neapel, inmitten des Universitätslebens und sozialer Unruhen, als Karikaturist für Gewerkschaftszeitungen. In den 1980er Jahren begann ich in Potenza, mich der Farbe zuzuwenden, geprägt von einem figurativ-realistischen Stil. 1996 kehrte ich nach Neapel zurück und schloss mich dem Esasperatismo an, einer Künstlerbewegung, mit der ich an internationalen Veranstaltungen teilnahm. 2011 ließ ich mich in der Basilikata nieder und widmete mich wieder der Bildhauerei; ich verbrachte viel Zeit mit befreundeten Keramikern. Heute arbeite ich ausschließlich auf Auftragsbasis an Projekten jeglicher Art und Größe, die ich nur dann teile, wenn ich selbst Interesse daran spüre. Meine übrige Zeit verbringe ich mit Spielen, Erfinden, Nachdenken, Lehren und dem Loslassen von allem, was mich geistig ermüdet. Ich liebe es, in der Basilikata zu leben, und wenn ich die Gelegenheit dazu habe, veranstalte ich überall Events.