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Details zum Werk
- Technik : Kohle, Kreide auf Papier
- Verarbeitung : Rahmung auf Anfrage
- Größe : 29,9x22,4in
Über das Werk
Kohle, Rötel und weiße Kreide erlauben mir, diesen Zustand des Werdens zu erforschen: Die Form entsteht, verschwimmt, setzt sich neu zusammen. Nichts ist statisch. Was ich zeichne, trägt etwas Lebendiges, Unbeständiges in sich, wie ein Übergang.
Ich denke an die… Erde – die Erde, die zu Keramik geformt wird, die umgegraben wird, um Leben zu schenken, die Erde, die, wenn sie bearbeitet wird, beruhigt. Es ist dieses ursprüngliche Material, das ich suche: roh, fruchtbar, durchdrungen von widersprüchlichen Energien.
In dieser Zeichnung stelle ich keine Form dar, sondern einen Prozess: eine fortlaufende Transformation, bei der die Materie die Erinnerung an die Geste und die Möglichkeit des Werdens bewahrt.
Philippe Briade
Belgien
Referenzen
- In Galeriekurationen vorgestellt
- Arbeitet auf Kommission
Das Besondere an seinem Werk ist seine physiologische und kritische Dimension: Die Zeichnungen offenbaren Kondensationspunkte, Druckzonen und Strukturen an der Schwelle zum Bruch oder zur Neubildung. Jede Linie drückt Kontraktion, Torsion, Kompression und Expansion aus und erforscht den präzisen Moment, in dem Materie Form annimmt.
Zwischen Organischem, Gestischem und kritischer Schwelle bilden seine Werke einen Raum der Energie im Werden, zerbrechlich und intensiv zugleich, in dem die innere Dynamik des Lebens wahrgenommen werden kann.