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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
27,6 x 19,7 in
Über das Werk
„Black Mono-Lite Vol. 5“ markiert einen Übergang innerhalb der Serie: Der horizontale Rhythmus weicht einer vertikalen Spannung, die zugleich strukturierter und instabiler ist.
Ich arbeite mit Subtraktion und Schichtung: Schwarz bildet die Grundlage, Grau baut auf und verbirgt, Weiß gibt den Blick frei und hält fest. Unter der Oberfläche tauchen Spuren von Gelb wie plötzliche Blitze auf, sichtbar und doch erhalten, wie eine Erinnerung, die die Zeit… überdauert.
Die Hintergründe sind nie vollständig definiert: Sie werden aufgebaut, dann teilweise wieder entfernt, wodurch Spuren, Rückstände und materielle Schwingungen zurückbleiben. Jeder Eingriff ist eine Entscheidung, aber auch ein Hinhören auf das, was das Gemälde aussagt.
Dieses Werk stellt einen Bruch innerhalb der Serie dar und sucht nach einem Gleichgewicht zwischen Struktur und Geste, zwischen Kontrolle und Verlust, zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen.“
Ich bin ein autodidaktischer Maler, und was mich auszeichnet, ist mein freier und instinktiver Umgang mit Farbe, die ich in meinen Arbeiten schichtweise gestalte, um dichte Texturen und dicht bevölkerte Stadtlandschaften zu erzeugen. Ich begann mit eher spontanen und unbeschwerten Werken und entwickelte mich dann hin zu einem bewussteren und kritischeren Ansatz. Gleichzeitig erkunde ich die Abstraktion mit von Pollock und Rothko inspirierten Werken. Meine Städte sind aus abstrakten Grundlagen geboren. Die Stadt als komplexer Organismus, der die Widersprüche unserer Zeit widerspiegelt. Meine Serien erforschen drei große Fragilitäten: die Anfälligkeit der Städte für den Klimawandel, die Wunden, die der Mensch durch Kriege und manipulierte Ideologien zufügt, und die Ungleichheiten zwischen glitzernden Zentren und vergessenen Randgebieten. Ich male universelle, nicht-geografische Städte als Metapher für die menschliche Existenz: Orte, die die Hoffnungen, Narben und Spannungen unserer Zeit in sich tragen.