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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
27,6 x 19,7 in
Über das Werk
Im siebten Teil meiner Black Mono-Lite-Serie erreicht meine Auseinandersetzung mit Rhythmus und Fragmentierung der Zeit ihren Höhepunkt. Ich habe an diesem Werk parallel zu Band 6 gearbeitet, um absolute materielle und chromatische Kohärenz zu gewährleisten.
Die Oberfläche ist hier eindeutig in fünf horizontale Rechtecke unterteilt. Um eine durch einen Glitch unterbrochene filmische Beschleunigung zu simulieren, habe ich vier Rechtecke weiß und… das zweite von unten grau gelassen. Diese Fehlausrichtung wirkt wie ein überbelichtetes Bild und stört den visuellen Rhythmus.
Der Stuck und Gips ragen mit einer komplexen, spachtelartigen Textur aus dem tiefen Dunkel des Sockels empor, während darunter subtile rote „Interferenzen“ wie elektrische Entladungen sichtbar werden. Es ist reine kinetische Energie, die im Material gebändigt ist.
Ich bin ein autodidaktischer Maler, und was mich auszeichnet, ist mein freier und instinktiver Umgang mit Farbe, die ich in meinen Arbeiten schichtweise gestalte, um dichte Texturen und dicht bevölkerte Stadtlandschaften zu erzeugen. Ich begann mit eher spontanen und unbeschwerten Werken und entwickelte mich dann hin zu einem bewussteren und kritischeren Ansatz. Gleichzeitig erkunde ich die Abstraktion mit von Pollock und Rothko inspirierten Werken. Meine Städte sind aus abstrakten Grundlagen geboren. Die Stadt als komplexer Organismus, der die Widersprüche unserer Zeit widerspiegelt. Meine Serien erforschen drei große Fragilitäten: die Anfälligkeit der Städte für den Klimawandel, die Wunden, die der Mensch durch Kriege und manipulierte Ideologien zufügt, und die Ungleichheiten zwischen glitzernden Zentren und vergessenen Randgebieten. Ich male universelle, nicht-geografische Städte als Metapher für die menschliche Existenz: Orte, die die Hoffnungen, Narben und Spannungen unserer Zeit in sich tragen.