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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
51,2 x 38,2 in
Über das Werk
„Ich schreie, also existiere ich.“
see1257 fängt einen Zustand ein, in dem die Existenz zu einem Schrei wird –
eine letzte Behauptung gegen das Verschwinden.
Die wirbelnden türkisfarbenen Gesten drehen sich wie eine Stimme ohne Mund,
ein Körper, der sein Inneres nach außen kehrt, um sichtbar zu bleiben.
Die tropfenden Linien zerbrechen den Raum,
die psychische Fragmentierung einer Welt widerhallend
das erschöpft uns bis zur Stille.
Das… Werk richtet sich an diejenigen, denen das Etikett „zu viel“ auffällt,
diejenigen, deren Emotionen als Fehler oder Belastung betrachtet werden.
Hier ist ein Schrei kein Zusammenbruch
sondern ein Beweis des Lebens
– eine Ablehnung der Kürzung, Berichtigung oder Löschung.
> In einer Gesellschaft, die stillen Gehorsam verlangt,
Schreien ist die ehrlichste Form des Widerstands.
« Für mich ist die Malerei ein Raum, in dem ich frei sein kann von einer Welt voller Absurdität und Unterdrückung, und sie ist auch ein tiefgründiger Ort. »
Für Seungho Jang ist Malerei eine Möglichkeit, in einer Welt, die von Einheitlichkeit geprägt ist, menschlich zu bleiben. In Südkorea, einem von starkem Wettbewerb und Kontrolle geprägten Umfeld, nutzt er die Abstraktion, um die Tiefe des inneren Lebens gegen Kräfte zu verteidigen, die das Dasein auf Effizienz reduzieren.
Seine Gesten sind nicht dekorativ; sie sind Spuren des Widerstands. Spannung, Bruch und Erneuerung erscheinen auf vielschichtigen Oberflächen, auf denen Emotionen sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Die Leinwand wird zu einem seltenen Raum, in dem Druck und Verletzlichkeit ohne Verzerrung koexistieren können.
In seinem Werk stellt die Natur eine Gegenordnung dar – fließend, widerstandsfähig und frei von aufgezwungenen Strukturen. Durch Fragmentierung und Rekonstruktion zeigt Jang, wie sich das Leben selbst im Falle eines Zusammenbruchs neu organisiert.
Seine Bilder stellen eine grundlegende Frage: Wie können wir die Komplexität des Seins in einer Welt bewahren, die darauf aus ist, sie zu verflachen? Sie bestehen darauf, dass Widerstand mit der Anerkennung der eigenen Präsenz beginnt.