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Verarbeitung :
Andere Unterlage unter Plexiglas Gerahmt
Größe :
27,6 x 19,7 in
Auflage :
1 / 5
Über das Werk
Das Werk entfaltet seine Wirkung durch die klare Ordnung senkrechter Streifen, die zwischen organischer Anmutung und formaler Strenge oszillieren. Die dominante grüne Fläche auf der rechten Seite evoziert Assoziationen von Wachstum, Kontinuität und innerer Ruhe, während die schmalen bräunlichen Streifen links eine erdige, beinahe sedimentäre Qualität einbringen. Diese Gegenüberstellung erzeugt ein Spannungsfeld zwischen Ausdehnung und Verdichtung,… zwischen Offenheit und Begrenzung.
In der Tradition reduzierter, serieller Malerei, wie sie etwa bei Christoph Steinmeyer zu finden ist, wird die Linie hier nicht nur als formales Element verstanden, sondern als Träger von Zeit und Wahrnehmung. Die vertikale Ausrichtung lenkt den Blick des Betrachters in eine stille Bewegung – ein visuelles Atmen zwischen den Farbzonen. Das Werk lädt dazu ein, Differenz und Wiederholung nicht als Gegensätze, sondern als komplementäre Zustände zu erfahren.
Stefan Görres ist Maler, Fotograf und Digital Artist; er nutzt digitale Malerei auf Grundlage von Fotografien, um die Wandelbarkeit unserer Wahrnehmung künstlerisch zu erforschen. Seine Technik verbindet traditionelle Malerei mit digitaler Innovation, indem er alltägliche Motive und Lichtsituationen verfremdet und in neue, surreale Realitäten transformiert. Seine Werke spielen mit Illusion und Realität und vermitteln kraftvoll die Emotion der beständigen Veränderung: „Nichts ist wie es war.“