Eine fragmentarische Straßenfläche wird zur Bildfläche. Asphalt, Pflaster und verwaschene gelbe Markierungen lösen sich aus ihrer Funktion und treten als Material in Erscheinung. Die einst ordnenden Linien verlieren ihre Strenge und werden zu Spuren von Zeit, Nutzung und Auflösung. „Asphalt ist nicht nur grau“ – die Arbeit lenkt den Blick auf das Übersehene und zeigt die Straße als vielschichtigen Körper, in dem Ordnung, Abnutzung und Zufall ineinanderfließen.