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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
27,6 x 19,7 in
Über das Werk
In diesem Werk habe ich die Vergänglichkeit der Zeit und die Spuren des Lebens eingefangen. Mit kräftigen, expressiven Pinselstrichen vermische ich die Grenzen zwischen Mensch und Objekt. Das Gesicht im Gehäuse einer Uhr steht für die unaufhaltsame Macht der Zeit, die uns antreibt, formt und gleichzeitig begrenzt.
Die Uhr wird zum Symbol unserer inneren Dringlichkeit – jeder Schlag ein Mahnmal, jede Linie ein Abdruck gelebter Erfahrung. Emotionen… zeigen sich in jedem Detail: im Blick voller Widerstand, in den Spuren der Haut, in der Verschmelzung von Körper und Mechanik. Am unteren Rand formen schemenhafte Menschen nicht nur ein Kollektiv, sondern zugleich die Schultern des Mannes. Damit wird sichtbar: Der Einzelne trägt die Last der Zeit nicht allein – sie lastet auf uns allen, in einem geteilten, unausweichlichen Rhythmus. Dieses Bild fordert zum Innehalten, Nachdenken auf: Wie leben wir mit der Zeit? Sind wir ihre Meister oder ihre Gefangenen?
„Malen bedeutet, einem Bauchgefühl spontan zu folgen – einer inneren Kraft, die ungebremst zum Schaffen drängt. Es ist eine Reise ins Ungewisse, auf der der Dialog mit dem Bild bereits beginnt.“
So beschreibt Wirbelart ihre intuitive Arbeitsweise. Durch das Übermalen emotionsgeladener Rottöne mit Schichten aus Acryl, Ölpastell und Kohle entstehen verschachtelte menschliche Formen. Einzelne Figuren hebt sie aus der Masse hervor und rückt sie in den Fokus.
Ihr zentrales Thema ist der Mensch – das Individuum, das sich von der Norm abhebt und mit anderen in Beziehung tritt. Besonders die Farbe Rot fasziniert sie: kraftvoll, tief und voller Emotion, wie die Glut eines Feuers. Ihre Werke berühren und regen zum Nachdenken an – Bewegung schafft Kunst, Kunst schafft Bewegung.
Fortbildungen an der HBK Saar und der Europäischen Kunstakademie Trier prägten ihr Schaffen. Sie ist Mitglied des Künstlerkollektivs Artfactory-Graz in Österreich.