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Dieses Werk bietet eine eindringliche Vision des menschlichen Daseins: Die Figur krümmt sich in Fötusstellung und sucht Schutz. Doch es ist das Auge, der wahre und unbestrittene Fokus, der den Blick des Betrachters fesselt. Unter dem Gewirr des angewinkelten Arms blickt dieses einzelne Auge ängstlich und doch präsent hervor und wird zum Kanal, durch den die Dargestellte ihre nackte Wahrheit aus tiefster Selbstreflexion offenbart. Die gesamte Oberfläche… ist von einem dichten Netz aus Abschürfungen und Kratzern durchzogen, die an Metallgewebe oder einen tiefen Schnitt erinnern – eine erdrückende, materielle Textur, die die Identität des Körpers umhüllt und definiert. Diese Spuren sind nicht bloß äußerlich, sondern scheinen das Fleisch selbst zu erodieren und zu durchdringen und verkörpern so die tiefgreifende Vorstellung dessen, was „hinter der Haut“ liegt: eine verwundete und doch widerstandsfähige Seele. Die dunklen, rußigen Töne verleihen dem Werk eine Zeitlosigkeit; das Bild ist nicht einfach nur aufgenommen, sondern schmerzhaft eingegraben.
Antonio Schiavano ist Fotograf und bildender Künstler, der die fließende Grenze zwischen Identität und Selbstwahrnehmung erforscht. Nach langjähriger Erfahrung in der Werbefotografie für große internationale Beauty- und Modemarken hat er seinen Blick zunehmend über das Hochglanzbild hinaus gerichtet und eine intime und radikale künstlerische Forschung entwickelt.
Seine Werke entstehen oft aus seinen Fotografien, die er durch Kratzer, abrasive Materialien, Öle und Firnisse physisch transformiert: ein Prozess, der das Konzept der Photomorphie begründet, in dem der Akt der Zerstörung zu einer kreativen Geste wird und jedes Werk einzigartig und unwiederholbar macht. Schiavano erforscht so die Spannung zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, Realem und Fragmentiertem und hinterfragt den Begriff der Schönheit und den Wert des Scheinbaren.
Seine Technik nutzt Licht, Materie und Komposition als Werkzeuge der Wahrnehmungsforschung und verwandelt die fotografische Sprache in ein Mittel der inneren Erkundung und Bilddekonstruktion.