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Von den Entwürfen einer gewissen Julia – gefunden ohne Kontext, ohne Antwort, ohne Gewissheit über das Ziel – ist nur eine Spur von Worten geblieben. Diese Worte, einst an einen unbekannten Anderen gerichtet, kehren hier als Material zurück: Sie formen die Oberfläche eines Gesichts.
Die Maske ist kein Porträt, sondern eine Projektion. Sie ist der Versuch, aus Lücken eine Identität zu rekonstruieren, aus Abwesenheit Präsenz zu schaffen. Die geschriebenen… Sätze folgen den Konturen einer imaginierten Haut, als würde die Sprache selbst zum Körper. Doch dieses Antlitz bleibt im Grunde unzugänglich: Es ist keine Erinnerung, sondern eine Hypothese.
Die Aufbewahrung in einer kleinen Holzkiste aus Balsaholz verstärkt diese Spannung zwischen Bewahrung und Verschwinden. Das Objekt wirkt zugleich geschützt und begraben, wie ein archäologisches Relikt eines individuellen Lebens, das niemals vollständig ergründet werden kann. Was bleibt, ist nicht Julia selbst, sondern der Raum zwischen ihren Worten – und die Fantasie, die versucht, diese Leere zu füllen.
Herman Van Synghel, ein erfahrener Grafiker mit Hintergrund in Grafikdesign und langjähriger Lehrerfahrung, arbeitet vorwiegend mit Radierung, Siebdruck und Linolschnitt. Seine Werke zeichnen sich durch eine strenge, minimalistische Formensprache aus, die geometrische Formen – Kreise, Quadrate, schwarze Flächen – in den Vordergrund rückt. Diese werden mit konzeptueller Präzision erforscht, die das subtile Spannungsverhältnis zwischen Struktur und Intuition auslotet. Durch symbolische Reduktion und poetische Bildsprache regt er zu tiefgründigen Betrachtungen über Erinnerung, Zeit und die Dualität des Daseins an und lädt den Betrachter zu einem Zustand der Präsenz und Kontemplation ein, anstatt ihn zu einer unmittelbaren Interpretation zu verleiten.