Singulart garantiert Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit.
Alle Künstler:innen auf Singulart wurden sorgfältig ausgewählt und gewährleisten, dass sie nur Werke verkaufen, deren Urheber:innen sie sind. Unabhängig vom Medium wird jedes Werk mit einem Echtheitszertifikat an den Käufer versandt. Fotografien werden nummeriert und signiert.
Kund:innen können eine Kopie des Echtheitszertifikats zuerhalten, indem sie sich an support@singulart.com wenden.
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Das Werk ist als Raster aus paarweise angeordneten Gesichtern strukturiert, wobei jedes Paar die gleiche grafische Sprache teilt – flache Farbflächen, scharfe Kontraste, vereinfachte Gesichtszüge –, aber ein radikal unterschiedliches moralisches, historisches oder symbolisches Gewicht trägt.
Was die Paare verbindet, ist die visuelle Gleichheit. Heilige, Revolutionäre, Denker und Politiker werden mit derselben Technik, im selben Maßstab und mit derselben… Farbkraft dargestellt. Dadurch vermeidet das Bild Hierarchien: Kein Gesicht wird als würdevoller, nuancierter oder komplexer als ein anderes wahrgenommen. Ikonografie ersetzt Individualität.
Innerhalb jedes Paares entsteht jedoch eine Spannung. Die Gesichter begegnen sich stumm, über Geschichte, Ideologie und Ethik hinweg. Glaube, Macht, Mitgefühl, Gewalt, Widerstand und Propaganda existieren ohne Kommentar nebeneinander. Das Werk klagt nicht an und feiert nicht; es zwingt zum Vergleich. Der Betrachter wird in die unbequeme Lage gebracht, nicht durch Erzählung, sondern durch Wiedererkennung zu urteilen.
1 gerahmt, 3 auf Papier
Herman Van Synghel, ein erfahrener Grafiker mit Hintergrund in Grafikdesign und langjähriger Lehrerfahrung, arbeitet vorwiegend mit Radierung, Siebdruck und Linolschnitt. Seine Werke zeichnen sich durch eine strenge, minimalistische Formensprache aus, die geometrische Formen – Kreise, Quadrate, schwarze Flächen – in den Vordergrund rückt. Diese werden mit konzeptueller Präzision erforscht, die das subtile Spannungsverhältnis zwischen Struktur und Intuition auslotet. Durch symbolische Reduktion und poetische Bildsprache regt er zu tiefgründigen Betrachtungen über Erinnerung, Zeit und die Dualität des Daseins an und lädt den Betrachter zu einem Zustand der Präsenz und Kontemplation ein, anstatt ihn zu einer unmittelbaren Interpretation zu verleiten.