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„Kürbisse“ stellt einen Dialog mit Velázquez‘ „Die Kürbisse“ her und greift die Figur des Narren als Metapher für die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft auf. Das Werk reflektiert, wie sich Künstler im Laufe der Zeit daran gewöhnen mussten, sowohl „Kürbisse“ zu erhalten als auch als exzentrische oder Randfiguren im kulturellen Bereich angesehen zu werden.
In dem Stück unterstreichen die medizinische Maske, die Kürbisse auf dem Boden und das… goldene Rosettenfenster diese Spannung zwischen dem Ernsthaften und dem Ironischen, zwischen dem, was bleibt und dem, was sich verändert. „Kürbisse“ erinnert uns daran, dass der Platz des Künstlers auch in sich ändernden Kontexten von Widersprüchen geprägt bleibt: notwendig und gleichzeitig in Frage gestellt, gefeiert und verspottet, immer an der Grenze zwischen Klarheit und Spott.
Jesús Azogue ist ein in Sevilla und Brüssel ausgebildeter Transmedia-Künstler, der Installation, digitale Kunst und technologische Forschung verbindet. Seine Werke nutzen hybride Techniken wie Zeichnung, digitale Skulptur, erweiterte Realität und künstliche Intelligenz und schaffen so interaktive Installationen und immersive Erlebnisse. Er wechselt technologische Präzision mit poetischen Ansätzen, um die Beziehung zwischen dem Menschlichen und dem Künstlichen zu erforschen. Seine Werke laden zum Nachdenken ein und wecken tiefe Fragen und Emotionen über Identität, Erinnerung und unsere Präsenz in einer sich ständig verändernden digitalen Welt.