Singulart garantiert Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit.
Alle Künstler:innen auf Singulart wurden sorgfältig ausgewählt und gewährleisten, dass sie nur Werke verkaufen, deren Urheber:innen sie sind. Unabhängig vom Medium wird jedes Werk mit einem Echtheitszertifikat an den Käufer versandt. Fotografien werden nummeriert und signiert.
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Technik :
Digital auf Papier , Andere Unterlage unter Glas
Verarbeitung :
Gerahmt
Größe :
59,1x47,2in
Über das Werk
Der Himmel ist nicht über ihr. Er befindet sich genau auf Höhe ihrer Lippen.
Der mit dem Heiligenschein ist kein Heiliger. Er ist der Teufel, der gelernt hat, Licht vorzutäuschen. Die hervorstehenden Hörner sind kein Widerspruch – sie sind die Wahrheit, die durch die Lüge hindurchschimmert. Der Heiligenschein heiligt nicht. Er signalisiert: „Hier lauert Gefahr im Gewand der Erlösung.“
Sie betet nicht. Sie bietet an. Ihr Mund sucht nicht Erlösung,… sondern gegenseitige Verunreinigung. Beide wissen, dass die wahre Sünde darin bestünde, einander nicht zu berühren.
Schwarz und Weiß bedeuten nicht Reinheit. Es reduziert die Welt auf ihre rohe Wahrheit: Wir alle sind Engel und Dämonen im Verhandlungsprozess. Heiligkeit ist nichts weiter als himmlisches Marketing.
Dieses Werk erzählt von einem Verlangen, das jenseits der Moral liegt. Wenn das Heilige und das Profane sich berühren, gibt es keine Gewinner. Nur zwei Lügner, die mit ihren Körpern ihre Sünden beichten.
Wer es glaubt, versteht: Die reinste Liebe entsteht am schmutzigsten Ort. Und die schönste Sünde ist die, die man begeht, indem man Gott in die Augen schaut.
Laia Grassi, eine Künstlerin mit Ausbildung in bildender Kunst und Spezialisierung auf Design, nutzt digitale Medien und generative KI, um einen obsessiven und tief symbolischen „Digitalen Barock“ zu erschaffen. Ihre Technik verschmilzt KI-generierte Fragmente, bewusst herbeigeführte Fehler und eine reduzierte Farbpalette zu dichten visuellen Symphonien, die gleichermaßen verstörend wie fesselnd wirken. Ihre Arbeiten machen das Weibliche als komplexe und tiefgreifende Kraft sichtbar und schaffen Spiegel, in denen Frauen sich selbst als ganz, stark und frei erkennen. Sie stärken das Weibliche durch Narben, Masken und die Wahl der Einsamkeit.