Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Weitere Kunstwerke von Lucas Stolz
Details zum Werk
- Technik : Acryl, Farbspray auf Holz
- Verarbeitung : Werk auf festem Untergrund. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
- Größe : 19,7x19,7in
Über das Werk
Diese Serie besteht aus kreisförmigen Werken, deren Farben sich je nach Blickwinkel verändern. Jedes Stück lässt sich um seine Achse frei drehen (360°). Beim Drehen verändern sich die Farbtöne und die Wirkung des Werkes.
Das Wort „grün“ wurde wiederholt in die Oberfläche des Werkes eingraviert, doch es besteht aus Rot-, Violett- und Orangetönen, aber nicht aus Grün. Daher der Titel.
Die Technik, mit der die verschiedenen Nuancen… von Orange, Rot, Lila und Himmelblau aufgetragen werden, könnte man als eine Art Lichtmalerei bezeichnen. Je nach Blickwinkel wird das Kunstwerk in warmes Morgenlicht oder kühle Abendfarben getaucht.
Der Titel dieser Serie spielt mit dem deutschen Wort „Zeitgeist“, das eine für einen bestimmten Moment symbolische Denkweise bezeichnet. „Zeig“ (zeigen) in Kombination mit „Geist“ (Geist/Seele) könnte als „Geist des Zeigens (der Zeit)“ interpretiert werden. Jedes dieser Werke ist aus der Anhäufung vieler Schichten im Laufe der Zeit entstanden.
Lucas Stolz
Spanien
Referenzen
- In Galeriekurationen vorgestellt
- Arbeitet auf Kommission
In seiner Arbeit erforscht er vier grundlegende Ebenen der Handschrift: die Erfindung und Transformation von Zeichen; das kontinuierliche Schreiben, das durch Wiederholung die Menschheit sichtbar macht; die Entwicklung von individuellen Schreibwerkzeugen, die den Strich formen; und die Analyse und Wiederverwendung von Materialien aus Schriftkulturen, was zu Experimenten mit Sand, Pigmenten und Holz führt.
Der Künstler entwickelt eigenwillige, fast trotzige Werkzeuge und Techniken. Sie erfordern körperliche Anstrengung, verzerren, zerhacken und vervielfachen den Strich – und verleihen ihm so Charakter. Dieser Prozess wirft die Frage nach der Urheberschaft auf: Wer schreibt hier – die Hand, das Werkzeug oder die Oberfläche?