Maria Dobrican

Italien

Referenzen

  • Arbeitet auf Kommission
Meine künstlerische Forschung entspringt der Reduktion, dem Wunsch, Raum für Stille, Licht und das oft Unsichtbare zu schaffen. Mittels Malerei, Materialarbeit und kontemplativer Fotografie erforsche ich die fragile Grenze zwischen Präsenz und Absenz. Meine Werke leben vom Gleichgewicht zwischen Leere und Materie, Licht und Schatten, Geste und Stillstand. Mich zieht alles an, was die Spuren der Zeit und der Unvollkommenheit trägt: abgenutzte Jute, Rohpapier, Pigmente, Kreide, Wasser, Fasern und verwitterte Oberflächen. Ich verwende sie nicht als Dekorationselemente, sondern als emotionale Spuren und stille Erinnerungen.
Der Minimalismus, den ich verfolge, ist weder kühl noch geometrisch, sondern kontemplativ und materialbezogen, beeinflusst von der Ästhetik des Wabi-Sabi und östlichen Empfindungen und verkörpert in meiner Serie „Sostanza Sottile“. Das „Unvollendete“ ist ein fundamentaler Bestandteil meiner künstlerischen Sprache: Ich möchte andeuten statt erklären und dem Betrachter Raum lassen, das Unvollständige emotional zu vervollständigen.
Maria Dobrican
Trace IV
2.010 $
Malerin, Fotografin, Konzeptkünstlerin