Weitere Kunstwerke von Natalia Tykhoniuk
Details zum Werk
- Technik : Acryl, Papier Ohne Sockel
- Größe : Breite: 11in, Höhe: 11,4in, Tiefe: 10,6in
Über das Werk
Handgeformt aus recyceltem Papierton und geschichteten Pigmenten erinnert seine Oberfläche an Höhlenwände und versteinerte Wurzeln, als sei sie eher von der Zeit als von Händen geformt worden. Die mineralische Patina – in Anthrazitbraun, gedämpftem Bronze und Aschgrau – erinnert… an verwitterten Stein und oxidiertes Metall und birgt Licht wie in Materie eingebettete Erinnerungen.
Seine Form windet und vertieft sich, wölbt sich und zieht sich zurück – weder ornamental noch symmetrisch – und offenbart eine Struktur, die sich zugleich natürlich und heilig anfühlt. Tenebrium spricht nicht laut – es hallt wider. Als kontemplatives Objekt verankert es den Raum mit fühlbarer Schwerkraft und Stille.
Tenebrium ist Teil der Terrac Spheria-Kollektion und spiegelt die Philosophie der Langsamkeit, Unvollkommenheit und elementaren Präsenz wider – ein Fragment des Unterbewusstseins der Erde, ausgegraben und in Form gehalten.
Natalia Tykhoniuk
Schweiz
Referenzen
- Von Galerien favorisiert
- In Galeriekurationen vorgestellt
- Arbeitet auf Kommission
Ich lebe jetzt in Zürich, aber meine Hände tragen immer noch die Erde von anderswo. Ich zermahle Stroh, Erde, Rinde und Asche zu Materie, die sich der Schönheit widersetzt. Dies sind keine ausgewählten Materialien – sie sind das, was bleibt.
Ich stehe der Arte Povera nahe, denn in der Armut der Materie liegt das Genie: die Wahrheit, dass nichts zu klein ist, um Erinnerungen zu bewahren. Ich stehe dem Wabi-Sabi nahe, denn die Zeit selbst schreibt durch Unvollkommenheit, durch Risse, durch Stille.
Meine Gefäße und Wandstücke sind keine Objekte. Sie sind Zeugen. Gefährten von Staub und Stille. Zerbrechlich, aber beständig. Sie bleiben, wenn alles andere verschwunden ist.