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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
45,9 x 28,7 in
Über das Werk
„Das Leben erneuert sich selbst durch die Wunden, die versucht haben, es auszulöschen.“
Dieses Werk fängt einen Moment ein, in dem die Natur nicht idealisiert, sondern sich mit ungeheurer Kraft neu erschafft. Die vertikalen grünen Wellen brechen mit wilder Vehemenz durch die Oberfläche, als würde das Leben ausgebeuteten, zerstörten oder überschriebenen Boden zurückerobern. Rote Spuren durchziehen das Bild wie Mahnmale von Ausbeutung und Zerstörung,… doch sie können die aufsteigende Flut der Erneuerung nicht ersticken. Was entsteht, ist keine Rückkehr zur Reinheit, sondern eine neue, von Bruch geprägte Vitalität.
Das Gemälde fängt die Spannung zwischen Zerstörung und Wiederaufleben ein. Anstatt eine idyllische Flucht zu bieten, konfrontiert es den Betrachter mit der Realität, dass Regeneration kein sanfter Prozess ist – sie ist eine Kraft, die lernt, sich anpasst und auf ihre eigene Weise zurückkehrt. Hier strebt das Leben nicht nach Perfektion, sondern nach dem Mut zum Neubeginn.
Erneuerung ist nicht Wiederherstellung; sie ist die Erschaffung neuen Lebens aus dem, was zerbrochen war.
« Für mich ist die Malerei ein Raum, in dem ich frei sein kann von einer Welt voller Absurdität und Unterdrückung, und sie ist auch ein tiefgründiger Ort. »
Für Seungho Jang ist Malerei eine Möglichkeit, in einer Welt, die von Einheitlichkeit geprägt ist, menschlich zu bleiben. In Südkorea, einem von starkem Wettbewerb und Kontrolle geprägten Umfeld, nutzt er die Abstraktion, um die Tiefe des inneren Lebens gegen Kräfte zu verteidigen, die das Dasein auf Effizienz reduzieren.
Seine Gesten sind nicht dekorativ; sie sind Spuren des Widerstands. Spannung, Bruch und Erneuerung erscheinen auf vielschichtigen Oberflächen, auf denen Emotionen sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Die Leinwand wird zu einem seltenen Raum, in dem Druck und Verletzlichkeit ohne Verzerrung koexistieren können.
In seinem Werk stellt die Natur eine Gegenordnung dar – fließend, widerstandsfähig und frei von aufgezwungenen Strukturen. Durch Fragmentierung und Rekonstruktion zeigt Jang, wie sich das Leben selbst im Falle eines Zusammenbruchs neu organisiert.
Seine Bilder stellen eine grundlegende Frage: Wie können wir die Komplexität des Seins in einer Welt bewahren, die darauf aus ist, sie zu verflachen? Sie bestehen darauf, dass Widerstand mit der Anerkennung der eigenen Präsenz beginnt.