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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
35,8 x 28,5 in
Über das Werk
„Zu existieren bedeutet, an der Seite der nicht-menschlichen Welt zu stehen, selbst wenn die Mauern um uns herum etwas anderes behaupten.“
„see1750“ entfaltet sich als rohe, tierähnliche Präsenz, die aus einem dunklen, erdigen Feld emporsteigt. Die dicken, beinahe skulpturalen Pinselstriche beschwören ein Wesen herauf, das weder ganz Tier noch ganz Mensch ist – ein Gefährte, der unseren gemeinsamen Überlebenswillen verkörpert. Grüne und ockerfarbene… Flecken brechen wie kleine Lebenszeichen aus der dichten braunen Masse hervor und deuten an, dass Koexistenz keine Idee, sondern ein in uns angelegter Instinkt ist.
Dieses Werk offenbart die Existenz als etwas Kollektives, nicht als etwas Einsames – einen Zustand, der zwischen „uns“, der Natur und den stillen Tieren entsteht, die sich mit uns innerhalb und jenseits der Mauern des modernen Lebens bewegen. Das Gemälde erinnert uns daran, dass selbst in geschlossenen Strukturen ein ungezähmter Pulsschlag fortbesteht, der alles Lebendige verbindet.
Ein Bild der Solidarität zwischen Wesen, die dieselbe abgeschlossene Welt ertragen.
« Für mich ist die Malerei ein Raum, in dem ich frei sein kann von einer Welt voller Absurdität und Unterdrückung, und sie ist auch ein tiefgründiger Ort. »
Für Seungho Jang ist Malerei eine Möglichkeit, in einer Welt, die von Einheitlichkeit geprägt ist, menschlich zu bleiben. In Südkorea, einem von starkem Wettbewerb und Kontrolle geprägten Umfeld, nutzt er die Abstraktion, um die Tiefe des inneren Lebens gegen Kräfte zu verteidigen, die das Dasein auf Effizienz reduzieren.
Seine Gesten sind nicht dekorativ; sie sind Spuren des Widerstands. Spannung, Bruch und Erneuerung erscheinen auf vielschichtigen Oberflächen, auf denen Emotionen sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Die Leinwand wird zu einem seltenen Raum, in dem Druck und Verletzlichkeit ohne Verzerrung koexistieren können.
In seinem Werk stellt die Natur eine Gegenordnung dar – fließend, widerstandsfähig und frei von aufgezwungenen Strukturen. Durch Fragmentierung und Rekonstruktion zeigt Jang, wie sich das Leben selbst im Falle eines Zusammenbruchs neu organisiert.
Seine Bilder stellen eine grundlegende Frage: Wie können wir die Komplexität des Seins in einer Welt bewahren, die darauf aus ist, sie zu verflachen? Sie bestehen darauf, dass Widerstand mit der Anerkennung der eigenen Präsenz beginnt.