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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
28,5 x 23,7 in
Über das Werk
„Existieren heißt nicht definieren, sondern verweilen und Zeuge dessen werden, was sich entfaltet.“
Dieses Werk nähert sich der Landschaft nicht als Abbildung, sondern als einem Feld der Wahrnehmung – wo die Existenz durch einen Zustand der Kontemplation und nicht der Behauptung erfahren wird.
Die vielschichtigen Gesten und fließenden Übergänge zwischen den Farben deuten auf ein Terrain hin, das weder feststeht noch vollständig fassbar ist, sondern… sich im Akt des Sehens kontinuierlich neu formiert.
Blaue Weiten vermitteln ein Gefühl räumlicher Ruhe, während leuchtende Grün- und Gelbtöne als lebendige Unterbrechungen auftreten – Momente der Vitalität, die sich der Stille widersetzen.
Die Oberfläche gibt keine Struktur vor; vielmehr ermöglicht sie das Nebeneinander von Elementen in einem feinen Gleichgewicht zwischen Entstehung und Auflösung.
In diesem Gemälde wird Existenz nicht durch Kontrolle konstruiert, sondern durch Präsenz offenbart.
In diesem schwebenden Zustand – zwischen Geste und Stille – lädt das Werk zu einem tieferen Bewusstsein des Seins ein.
« Für mich ist die Malerei ein Raum, in dem ich frei sein kann von einer Welt voller Absurdität und Unterdrückung, und sie ist auch ein tiefgründiger Ort. »
Für Seungho Jang ist Malerei eine Möglichkeit, in einer Welt, die von Einheitlichkeit geprägt ist, menschlich zu bleiben. In Südkorea, einem von starkem Wettbewerb und Kontrolle geprägten Umfeld, nutzt er die Abstraktion, um die Tiefe des inneren Lebens gegen Kräfte zu verteidigen, die das Dasein auf Effizienz reduzieren.
Seine Gesten sind nicht dekorativ; sie sind Spuren des Widerstands. Spannung, Bruch und Erneuerung erscheinen auf vielschichtigen Oberflächen, auf denen Emotionen sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Die Leinwand wird zu einem seltenen Raum, in dem Druck und Verletzlichkeit ohne Verzerrung koexistieren können.
In seinem Werk stellt die Natur eine Gegenordnung dar – fließend, widerstandsfähig und frei von aufgezwungenen Strukturen. Durch Fragmentierung und Rekonstruktion zeigt Jang, wie sich das Leben selbst im Falle eines Zusammenbruchs neu organisiert.
Seine Bilder stellen eine grundlegende Frage: Wie können wir die Komplexität des Seins in einer Welt bewahren, die darauf aus ist, sie zu verflachen? Sie bestehen darauf, dass Widerstand mit der Anerkennung der eigenen Präsenz beginnt.