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Verarbeitung :
Andere Unterlage unter Plexiglas Gerahmt
Größe :
27,6 x 39,4 in
Auflage :
1 / 5
Über das Werk
Obwohl kein Tier zu sehen ist, scheint das Bild von Fell, Federn und körperlicher Präsenz durchdrungen. Etwas Wildes, Unheimliches durchzieht die Szenerie – eine diffuse, kaum greifbare Animalität, die sich nicht zeigt und doch spürbar ist.
Die Oberfläche wirkt belebt, fast atmend, als hätte sich etwas Unsichtbares in ihr eingenistet. Es ist weniger ein Abbild als ein Echo: eine Erinnerung an das Instinktive, das Ungezähmte, das sich der klaren Form… entzieht. Gerade in dieser Abwesenheit konkreter Gestalt entfaltet sich eine besondere Intensität – das Animalische wird nicht dargestellt, sondern empfunden.
Die Arbeit konfrontiert die Betrachtenden mit einem unterschwelligen Unbehagen, das sich körperlich einschreibt, beinahe unter die Haut geht. So wird das Bild zu einem Erfahrungsraum, in dem das Verdrängte, das Archaische kurz an die Oberfläche tritt – flüchtig, aber eindringlich.
Stefan Görres ist Maler, Fotograf und Digital Artist; er nutzt digitale Malerei auf Grundlage von Fotografien, um die Wandelbarkeit unserer Wahrnehmung künstlerisch zu erforschen. Seine Technik verbindet traditionelle Malerei mit digitaler Innovation, indem er alltägliche Motive und Lichtsituationen verfremdet und in neue, surreale Realitäten transformiert. Seine Werke spielen mit Illusion und Realität und vermitteln kraftvoll die Emotion der beständigen Veränderung: „Nichts ist wie es war.“