In Citron löse ich ein weibliches Gesicht aus der anonymen Bewegung des urbanen Raums und setze es in einen offenen, gelben Bildraum. Die Figur scheint zugleich präsent und entrückt – verbunden mit der Masse und doch innerlich abgekoppelt.
Das Gelb steht für Wachheit und Spannung, für einen Moment des Innehaltens mitten im Strom des Alltags.
Citron erzählt von Identität im Übergang: fragmentiert, schwebend, bewusst im Dazwischen.