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Other details :
Artwork on supported wooden frame. Ready to hang. Framing on request.
Dimensions :
19.7x19.7in
About this artwork
Glaubt man Robert Ryman, so ist Weiß die Farbe, die „sichtbar macht“ und bei näherer Betrachtung eine außerordentlich differenzierte Vielfalt an unterschiedlichen Tönen offenbart. Weiß bleibt dem künstlerischen Grundmaterial am nächsten und schließt jede Ablenkung aus, wie z. B. die Schaffung von Illusionen.
In den letzten Wochen habe ich auch mich dem Weiß gewidmet. Allerdings habe ich die weiße Farbe nicht als einziges Medium auf der Leinwand… verwendet. Sie scheint der Hauptdarsteller zu sein, aber für mich ist sie ein sehr starker Nebendarsteller. Weiße Farbe (hier Titanweiß) als oberste Schicht verdeckt die unteren Schichten dunklerer Farben, die die Grundlage bilden, und hebt sie gleichzeitig hervor.
Ich habe mit einem besonders fein strukturierten und dichten Rohleinengewebe gearbeitet. In einem ersten Schritt presste ich weiße Acrylfarbe von der Rückseite auf die Vorderseite des Gewebes. Die so entstandene Struktur dient als Grundlage für die oberen Schichten aus Ölfarbe.
Christian Rietz (*1983) lebt und arbeitet in Potsdam. Der autodidaktische Maler bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Reduktion und Präsenz. Im Zeitalter der visuellen Überflutung erforscht er die Möglichkeit, mit minimalen Mitteln dichte, konzentrierte Erfahrungen zu kreieren. Für ihn schafft Malerei kein Bild im klassischen Sinne, sondern einen Raum, der intensives Betrachten erfordert. Seine Werke entstehen aus der Auseinandersetzung mit Materialien, Raum und Licht. Durch Überlagerungen schafft er Oberflächen, die gleichzeitig geschlossen und offen erscheinen. Subtile Verschiebungen – eine Variation der Proportionen, eine minimale Veränderung der Oberfläche, ein Unterschied in der Art und Weise, wie Licht absorbiert wird – eröffnen Räume für Betrachter, die bereit sind, genau hinzuschauen. Seine Bilder sind eine Einladung, Reduktion nicht als Verzicht, sondern als Konzentration zu verstehen.