Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Weitere Kunstwerke von Jean-Jacques Marie
Details zum Werk
- Technik : Tinte, Pigmente auf Papier
- Verarbeitung : Gerahmt
- Größe : 11,8x15,7in
Über das Werk
Dieses Werk gehört zur Serie „Scriptoglyphen“. Hier habe ich mit sich wiederholenden, fast figurativen Zeichen gearbeitet, wie mit Schrift in Bewegung. Jede Form ist eine Variation desselben Impulses, eine auf ihr Wesen reduzierte Silhouette, eingeschrieben… in einen Rhythmus.
Der Rhythmus ist zentral: Die Figuren folgen einander, schreiten voran, wandeln sich, wie ein visueller Satz, der sich Zeile für Zeile entfaltet. Das Zentrum dient als Freiraum, während die dichtere Peripherie diese Entwicklung umschließt, fast wie ein Rand, der vom Lärm der Welt erfüllt ist.
Mich interessiert hier die Grenze zwischen Schrift und Körper, zwischen Zeichen und Präsenz, eine stille Erzählung aus einfachen Gesten, die wiederholt werden, aber niemals identisch sind.
Jean-Jacques Marie
Frankreich
Referenzen
- In Galeriekurationen vorgestellt
Nach figurativen Anfängen, die vom Fauvismus und Expressionismus beeinflusst waren, wirkte die Entdeckung der chinesischen Tusche und der asiatischen Avantgarde-Kalligrafie als Auslöser, der ihn hin zu einer gestischen, instinktiven und emotionalen Abstraktion lenkte.
Sein Werk entspringt stets einem inneren Zustand: Nichts ist programmiert, alles entsteht aus der Bewegung und der Aufrichtigkeit der Geste.
In seinen Werken begegnen sich Kraft und Zurückhaltung, Materie fließt frei, und Energie scheint sich zu entfalten. Es geht ihm weniger darum, eine Botschaft zu vermitteln, als vielmehr darum, dass das Gemälde durch seine intensive Präsenz unmittelbar, ohne Worte, berührt.
„The thale blancè e tôvos plén de prômiese, c'e t n venosmote 𝙚𝙭𝙥𝙡𝙤𝙧𝙚𝙧... »