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In diesem Werk fange ich die Tiefe der Emotionen und Gedanken ein, die wie ein innerer Fluss fließen. Die tiefen Blautöne verflechten sich wie Fragmente eines Traums, der sich wiederholt und verwandelt. Durch vielschichtige Texturen und Kontraste möchte ich zur Selbstbeobachtung einladen und die Ruhe vermitteln, die aus der Nacht hervorgeht, und das Licht, das inmitten der Dunkelheit entsteht. Jeder Farbtupfer – Türkis, Indigo und subtile rötliche… Akzente – ruft Momente der Klarheit hervor, die sich miteinander verflechten und ein Gleichgewicht zwischen Geheimnis und Gelassenheit schaffen.
Ich wollte, dass jeder, der es betrachtet, eine Oase ruhiger Energie empfindet, als würden Träume und Bewusstsein in diesem Raum still miteinander kommunizieren.
Joaquín Acevedo ist ein bildender Künstler, dessen Werk auf einem fundamentalen Prinzip beruht: dem Denken und Entdecken wie ein Kind. Für ihn ist Kunst kein starres Schicksal, sondern ein Zustand ständigen Staunens, in dem das Spiel die ernsthafteste Arbeit des Künstlers darstellt. Aus dieser Perspektive heraus verzichtet seine künstlerische Praxis auf Kategorisierungen und einschränkende Stile und verwandelt gewöhnliche Materialien wie Holz, Legosteine, Moos oder Pappe in außergewöhnliche Werke, die als emotionales Tagebuch fungieren.
Diese Freiheit hat ihn dazu geführt, sich mit Live-Kunst auseinanderzusetzen, insbesondere durch seine Teilnahme an den Alto Sessions mit der Künstlerin Olivia García. Er hat seine Werke auf internationalen Märkten etabliert und verkaufte sie unter anderem in Miami, New York, Vancouver und Kyoto. Dabei betont er stets die Unschuld als größte schöpferische Kraft. Joaquín versteht Kunst als reine Emotion und als Brücke, die keiner Übersetzung bedarf. In einer Welt, die vom Erfolg besessen ist, agiert er aus seiner eigenen Überzeugung heraus: Sich selbst die Erlaubnis zu geben, zu spielen und Fehler zu machen – das ist wahrer Triumph.